Gesundheit und Sport
Auch die Juist-Stiftung ist eine Mitmach-Stiftung – Ergänzung der Boule-Plätze um eine Gerätebox
Zum diesjährigen Tag der Stiftungen Anfang Oktober propagierte der Bundesverband Deutscher Stiftungen wieder die Bürgerstiftungen als „Mitmach-Stiftung“. Wenn auch die Bedingungen dafür zur Zeit nicht ganz einfach sind, so hat die Juister Bürgerstiftung doch ein solches Mitmach-Highlight, denn seit nunmehr einem Jahrzehnt erfreuen sich die beiden Juister Boule-Plätze An’t Diekskant einer immer größer werdenden Beliebtheit. Bis weit in den Herbst hinein treffen sich Freunde und Freundinnen der Juist-Stiftung und des Spiels mit der Kugel zweimal wöchentlich im Vordeichgelände. Dabei müssen die Plätze regelmäßig gepflegt werden: Der Split muss auf der Bahn verteilt und tiefere Stellen müssen ausgeglichen und dann gewalzt werden. Das passende Werkzeug wurde regelmäßig mitgebracht; überschüssiger Split an der Hecke in Eimern zur Seite gestellt.
Der zweite Sommer ohne eigene Konzerte – Juist-Stiftung unterstützt weiter die Musik auf Juist
Die Ziele der Juister Bürgerstiftung sind breit gestreut, doch die Musik auf Juist bildete sich schon sehr früh als ein besonderer Schwerpunkt heraus. So feiert die Juist-Stiftung seit dem Gründungsjahr 2006 im Herbst auf dem Kurplatz oder im Haus des Kurgastes den bundesweiten Tag der Stiftungen mit Beteiligung vieler Juister Musikanten, z. B. dem Musikverein, dem Shantychor und Gruppen des Heimatvereins sowie verschiedenen Solo-Beiträgen. In 2010 startete sie dann die Reihe mit sommerlichen Konzerten, die lange in der evangelischen Inselkirche, teils im Pfarrgarten und zuletzt in der katholischen Kirche stattfanden. Nach dem ersten Konzert bedankte sich die Stiftung mit einem Zuschuss zum Kirchenmusiker-Fonds, und 2012 wurde dieser dann mit einem vierstelligen Betrag unterstützt, da damals die Stelle des Kirchenmusikers um 50 % gekürzt worden war. Auch die Renovierung der Orgel in der evangelischen Inselkirche wurde mit dem Erlös eines Krimi-Workshops unterstützt. (mehr …)
Doubletten, Aufwärmtraining und hochkarätige Besetzung – 1. Internationale Deutsche Péntaque-Inselmeisterschaft auf Juist.
Ob Boule oder Pétanque – der Sport mit der Eisenkugel wird immer beliebter. Vor allem der Deutsche Boccia-, Boule- und Pétanque Verband e.V. (DBBPV) unterstützt zur Zeit intensiv den „Breitensport Sommer-Boule“. Doch bereits im Jahr 2010 hatte die Juist-Stiftung im Deich-Zwischengelände zwei Boule-Plätze angelegt. Die langjährigen Juist-Gäste und Verbandsportler Alexis Jeremias und seine Frau Miriam Zago kamen nach der Erkundung der Boule-Plätze auf die Idee einer Inselmeisterschaft. Um den Plan für ein Boule-Turnier auf Juist in die Tat umzusetzen, nahmen sie Kontakt zur Juist-Stiftung auf. Der Vorstand zeigte sich begeistert und so konnte vom 21.06. bis 23.06.2021 auf Juist das Turnier der ersten Internationalen Deutschen Inselmeisterschaft stattfinden, zu dem auch zehn Juister Spielerinnen und Spieler eingeladen waren.
BouLastik – Aufwärmen mit einem speziellen Gymnastikprogramm
Das Wort BouLastik war den Insulanern unbekannt. Nun, am ersten Tag der Inselmeisterschaft konnten sie praktisch erfahren, was sich dahinter verbirgt. Bei BouLastik handelt sich um ein Gymnastikprogramm, das von Physiotherapeuten und Leistungssporttrainern erarbeitet wurde und Verwendung beim Boulesport findet. Es ist die ideale Vorbereitung für die Lockerung und Dehnung der 40 Muskelgruppen, die beim Boulesport gefordert sind. Mit diesem Aufwärmtraining unter der Leitung von Rosi Koch startete jeder Tag des Turniers. (mehr …)
Lebensrettende Informationen aus dem Kühlschrank
Die Juist-Stiftung verteilt Dosen mit wichtigen Informationen für den Notfall!
Notfalldokumente an einem festen Ort immer griffbereit: Die Idee mit der Notfalldose:
Immer wieder kommt es vor, dass Rettungskräfte zu erkrankten Menschen gerufen werden. Wenn die Retter eintreffen, ist schnelles Handeln gefordert. Um richtig agieren zu können brauchen die Sanitäter wichtige Informationen über den Patienten. In der allgemeinen Aufregung sind genaue Angaben nicht schnell auffindbar, oder es werden falsche Informationen gegeben. Hier bietet sich als gute Lösung die Notfalldose an.
Sie ermöglicht es den Rettungskräften schnell an alle Informationen zu gelangen. Der Kühlschrank in der Küche bietet den Platz in der Kühlschranktür. Sicher hört sich das etwas komisch an, hat aber einen logischen Hintergrund: Der Kühlschrank steht in den meisten Haushalten am selben Ort, nämlich in der Küche. Auch für Fremde ist daher die Notfalldose schnell auffindbar. Sind die Retter eingetroffen, kann an Hand von Aufklebern an der Wohnungstür und dem Kühlschrank, die Dose mit allen wichtigen Notfalldaten gefunden werden. Beispielsweise sind in der Notfalldose Auskünfte über vorliegende Allergien, die Blutgruppe, chronische Krankheiten und ähnliches vermerkt. Auch gravierende Vorkommnisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sind dort verzeichnet. Zu kühlende Medikamente und ein Medikamenten-Plan finden auch einen Platz in der Dose.
(mehr …)„Winterfest“ statt Frühjahrsputz – Juist-Stiftung pflegt Geräte des Mehrgenerationen-Fitnessparcours
(Oktober 2018) Gewundert hatte sich Vorstandsmitglied Dieter Brübach schon ein wenig, als er im Sommer bei der Firma Playfit anrief, um Pflegemittel für die Sportgeräte am Janusplatz zu bestellen. Er wurde sofort herzlich begrüßt und der Ansprechpartner freute sich, wieder mal von Juist zu hören. Immerhin hatten mehrfach Kunden betont, vor allem durch die Juist-Stiftung auf die Idee eines Outdoor-Fitnessparcours gebracht worden zu sein. Playfit zeigte sich dankbar und spendierte den Juistern gleich mehrere Kanister eines speziellen Pflegemittels.
Gegen Ende der Urlaubssaison folgten dann Mitglieder von Vorstand und Rat der Juist-Stiftung dem Aufruf der Vorsitzenden Inka Extra zu einem Putznachmittag. Die Geräte, an denen Jung und Alt gleichermaßen sportliche Übungen machen können, müssen von Zeit zu Zeit mit dem Spezial-Pflegemittel behandelt werden, damit sie unbeschädigt der Witterung widerstehen. Inka Extra: „Diese Arbeit übernehmen wir gerne, denn wir wollen natürlich unsere Projekte allen Juistern und Gästen langfristig zur Verfügung stellen“. (mehr …)
Elektrische Strandrollstühle an DRK Juist übergeben
Die Inselgemeinde Juist hatte 2017 wie auch Spiekeroog und Baltrum die Beschaffung von zwei „Elektrischen Strandrollstühlen (Solar)“ beim LEADER Wattenmeer-Achter als Partnerprojekt eingereicht. Zu beachten war, dass bei EU-LEADER-Projekten 25% der Fördersumme durch öffentliche Träger – hier die Inselgemeinde – zwingend vorgeschrieben ist. Außerdem wurde der Antrag gemeinsam mit der Juist-Stiftung gestellt. Eine Förderung von 70% der Gesamtsumme (37.417,50 Euro) wurde dann bewilligt. Die Inselgemeinde übernahm 6.500 Euro, die Juist-Stiftung trug einen Anteil in der Höhe von 4.700 Euro.
Nach einer Ausschreibung wurden 2017 zwei solarbetriebene Strandrollstühle der Firma cadWeazle auf die Insel geliefert. Diese Rollstühle fahren mit Batterie und nach Aussagen von cadWeazle stehen die Emissionen „in keinem Verhältnis zu einer einzigen Kurzfahrt mit Ihrem PKW“.
Bei der Übergabe der Strandrollstühle im Mai 2018 durch den Marketingleiter Thomas Vodde und die Stiftungs-Vorstandsmitglieder Inka Extra, Franz Tiemann und Georg Lang an die Ortsgruppe des DRK, vertreten durch den Vorsitzenden Hans Ludwig de Vries, wurde erneut betont, wie wichtig die Mobilität für alle körperlich eingeschränkten Urlaubsgäste auf Juist ist. Die Rollstühle werden durch das Juister DRK, Mittelstr. 3, Tel. 04935 1260, zu einem Tagespreis von 45,00 € vermietet.
Foto: Stefan Erdmann
Juist-Stiftung unterstützt Retter – DRK erhält Erlös der Inselläufe
Schon seit einigen Jahren kann die Juist-Stiftung beim Insel-Musikfest im Oktober einen Scheck der Marketing-Abteilung der Inselgemeinde in Empfang nehmen. Pro T-Shirt, das Teilnehmer der Inselläufe erwerben, werden zwei Euro an die Juist-Stiftung abgegeben. 2016 waren das 1278 Euro und im Jahr 2017 kamen sogar 1496 Euro zusammen. „Wir haben in der Vergangenheit schon verschiedene Zielgruppen gefördert und wollten uns jetzt schwerpunktmäßig den auf Juist aktiven Rettern zuwenden“, erklärt Inka Extra, Vorstandsvorsitzende der Juister Bürgerstiftung. Den letztjährigen Beitrag teilten sich die DGzRS-Station und die Rettungsschwimmer. (mehr …)
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